Die Kreativgruppe Bau startet ein experimentelles Wohnprojekt und sucht eine visionäre Mitbewohnerin (gerne auch Mitbewohner) ab März 2020

Wir wollen einen praktischen Schritt tun, um Erkennntnisse für eine weitere Verwirklichung der Ökodorfidee zu sammeln. Vorhandenes in neue Formen wandeln, von der Wohnform angefangen, über ein Wirken in das Umfeld. Das haben wir uns für ein bestehendes Wohnhaus, über das wir verfügen, in einer Siedlung in Siegsdorf vorgenommen. Den Bergen sehr nah findest du in naher Umgebung weite Wälder, Wanderlandschaft, Almen und wunderschöne Seen.

Unsere Planungen für 2020 ...

… haben wir noch nicht alle in der Pipeline. Aber wir wollen in eine neue Etappe des Aufbaus eintreten. Wir sind dabei, uns aktiv mit anderen Gruppen aus der Region und angrenzenden Regionen zu vernetzen und vielleicht sogar eine gemeinsame Perspektive zu schaffen. Es stehen Geländebesichtigungen und persönliches Kennenlernen an. Anfang o. Mitte März veranstalten wir einen Kennlerntag für Gemeinschaftsinteressierte.

Klärung, Ausrichtung, Inspiration

Am letzten Samstag trafen wir uns im evangelischen Gemeindehaus Bad Endorf in kleinerer Runde zum internen Gemeinschafts-Austausch. Wir erspürten und besprachen intensiv, wo wir als Einzelne und als Gruppe stehen, was wir an Bedürfnissen in einer Gemeinschaft haben, was jeder für die Erfüllung seiner Bedürfnisse zu tun bereit ist und wie diese Erfüllung die Gemeinschaft bereichert. Zu unseren Themen gehörten auch Abgänge und Zugänge in unserer Gruppe, und was das in uns bewegt.

Wir halten Ausschau..................

… nach einer geeigneten Gemeinde, in der wir mit unseren Ideen willkommen sind. Doch tun wir auch mehr und suchen Kontakt zu kommunalen Verantwortungsträgern. Aktuell haben wir einen sehr vielversprechenden Kontakt geknüpft und sind auch in weitergehende konzeptionelle Überlegungen eingetaucht. Sobald es dingfest wird, nennen wir natürlich Ross und Reiter. Einstweilen wollen wir nur kundtun, dass wir am Ball sind, auch wenn wir noch keine Details transparent machen können. Daumen drücken, dass wir den lange ersehnten Landeplatz bekommen!!!!

Gemeinsame Aktivitäten für alle Aktiven Ökodörfler, interessierte Personen und Freunde)

Bei fröhlichem Wandern, Radeln, Feiern oder sonstigen Aktivitäten besteht die Möglichkeit, in offener Atmosphäre miteinander zu plaudern, zu schweigen, zu staunen, zu lauschen…. – und sich näher kennen zu lernen.
Geplant ist, regelmäßig zusammen zu kommen, je nach Interesse und Ideen.
Im Juni fand nun unsere erste Wanderung auf die Staffnalm statt. Es war eine wunderschöne einstündige Wanderung mit anschließendem Picknick auf der Almwiese. Später sind wir dann noch auf der Rachlaml eingekehrt und danach gemeinsam zurückgelaufen.

Neue KG Kennenlernen

Es hat sich als dringend erforderlich herausgestellt, die Möglichkeiten für Interessenten, sich unserem Projekt anzuschließen und dort aktiv zu werden, zu erweitern und zu verbessern. Dies soll durch die neue KG Kennenlernen in die Tat umgesetzt werden.
Die „Kennenlern-Stammtische“ werden weiter wie bisher stattfinden.
Ernsthaft an der Mitarbeit Interessierten sollen in einem Folgetreffen vertiefende Informationen gegeben und eine Integrationsmöglichkeit in eine der Kreativgruppen ermöglicht werden. Das Folgetreffen findet 1 bis 2 Wochen nach dem Stammtisch statt.

Neues Format für Gemeinschaftstage

Die ehemalige Kreativgruppe (KG) Leben in Gemeinschaft formiert sich neu unter dem neuen Namen KG Miteinander.
Sie hat in Zusammenarbeit mit dem Kernteam eine andere Struktur für die gemeinschaftlichen Treffen der Aktiven des Projekts „Ökodorf Gutleben“ erarbeitet, das einen Teamtag und einen Aktivtag im Wechsel vorsieht. Diese Tage sollen im Abstand von 4 bis 6 Wochen durchgeführt werden.

Treffen mit Kommunalpolitiker

Ursula Lux und Holger Lüttich, die Vereinsvorsitzenden des Gutleben e.V., waren heute zum ersten Mal zu einem Gespräch mit dem Bürgermeister einer Chiemgau Gemeinde eingeladen. Es gelang, gut miteinander ins Gespräch zu kommen und Offenheit für die Anliegen des Vereins zu herzustellen. Der Bürgermeister äußerte sich speziell positiv zur Absicht, durch Belebung dorfgemeinschaftlicher Strukturen wieder mehr Miteinander unter den Menschen zu bewirken. Auch die ökologischen Aspekte fand er interessant und begrüßte die Ideen über Nachbarschaftshilfe und Mehrgenerationen-Wohnen.