Marschrichtung gemeinsam bestimmt

25.11.2018

Bei einem kg-übergreifenden Treffen in Bad Endorf haben die Teilnehmer*innen die Regionen systemisch konsensiert (gesamt ca. 10), auf die wir unsere Gelände- und Objektsuche konzentrieren wollen: Chieming und Seeon-Seebruck. Ferner ging es um 5 Modelle, die es in Kleingruppen inhaltlich weiter auszuarbeiten galt. Hierbei erwies sich das Modell "Projektzentrum mit Wohnmöglichkeit und Außengelände finden und gestalten" als Favourit (die wenigsten Widerstandspunkte im systemischen Konsensieren). Dementsprechend wollen die Aktiven ihre Energie schwerpunktmäßig ab sofort darauf richten.

In der Gruppe, die sich mit diesem Modell beschäftigt hat, wurde herausgearbeitet, dass in einem Projektzentrum schon vor der Gründung des Ökodorfs gemeinschaftlich gelebt werden kann. Auch wurde über die Bedeutung des Modells Projektzentrum als Probelauf und zum Ausprobieren für das spätere Dorfleben gesprochen. Die Vision wird schon mal in kleiner Form zur Wirklichkeit. Dieses Modell müsste finanzierbar und kurzfristig realisierbar sein, auch für die aktuell Wohnungssuchenden unter den Aktiven. Es kann ein positives Beispiel für gelebte Gemeinschaft entstehen, ebenso wie eine Anlaufstelle für Interessierte, mit entstehender Sogwirkung. Unsere Initiative kann sich dort zeigen. Weitere Interessierte gruppieren sich in der Nähe. Das Projektzentrum dient als Ökodorf-Keimzelle. Beispielhafte Aktivitäten können auch Gemeinden und Verantwortlich aufmerksam machen bzw. ihnen den Nutzen für die Region verdeutlichen. Dadurch könnte die Bereitschaft zur Unterstützung entstehen, womöglich auch bei Objekt-/Geländefindung oder dem Ausweisen eines Baugebiets für das Ökdorf.

Die schriftlich erarbeiteten Ergebnisse aus allen Gruppen werden in einem Arbeitsdokument zusammengefasst, welches dann als Basis zur Erstellung einer Ökodorf-/Projektzentrums-Präsentation für Bürgermeister und Gemeinden dienen kann.